Am letzten Samstag fand wieder die Generalversammlung der Elsener St. Hubertus-Schützenbruderschaft im Bürgerhaus Elsen statt. Neben den einzelnen Berichten stand auch wieder die Ehrung der langjährigen Mitglieder auf dem Plan, sowie Wahlen und Ernennung zu Ehrenmitgliedern.
Zu Beginn konnte Brudermeister Klaus Schäfers knapp 200 Mitglieder im Bürgerhaus Elsen begrüßen. Im Jahresbericht zeichnete Geschäftsführer Jürgen Kirchhoff das letzte Jahr in der Bruderschaft nach und rief nochmal alle wichtigen Ereignisse ins Gedächtnis. Rendant Dietmar Ewen berichtete den Anwesenden von der aktuellen Kassenlage des letzten Jahres bevor ihm und dem Vorstand von den Kassenprüfern eine sorgfältige Arbeit bescheinigt und die Entlastung durch die Anwesenden erteilt wurde.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft konnten wieder zahlreiche Mitglieder mit dem Jubiläumsorden geehrt werden.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Ralf Albers, Bernd Ewersmeyer, Dirk Hansjürgen (alle I.Komp.),
Sebastian Meermeyer, Friedel Wonnemann, Robin Röschlein (alle II.Komp.),
Franz-Josef Goeke, Peter Hillebrand, Kai Husemann, Ingo Krüßmann, Reinhard Kürpick (alle III.Kp.).
Für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Markus Happe, Manfred Herwald (alle I.Kp.),
Waldemar Jäger, Bernfried Kober, Bernd Kürpick, Franz Kürpick, Karl-Heinz Kürpick, Gerhard Müller (alle II.Kp.),
Josef Amrhein, Rolf von Glahn, Erwin Golücke, Andreas Hillemeier, Hans Jarosch, Ferdi Kniesburges, Andreas Koch, Detlef Lütkefedder, Hans-Jürgen Riese, Thomas Siemensmeyer (alle III.Kp.).
Für 50 Jahre Mitgliedschaft:
Adolf Behler, Franz-Josef Hansmeier, Heinz Holtgrewe, Hans Jürgens, Raimund Vossebein, Heinrich Wegener(alle I.Kp.),
Hans Bohnenkamp, Josef Eusterholz, Hans Franke, Friedhelm Ikemeyer, Wolfgang Liekmeyer, Heribert Meermeyer, Helmut Steins, Franz-Josef Voss (alle II.Kp.),
Toni Altenhöfer, Franz-Josef Block, Heinrich Eusterholz, Meinolf Hardes, Bernd Heggemann, Lothar Schulz (III.Kp.).
Für 60 Jahre Mitgliedschaft:
Reinhold Bergmeier, Adolf Wibbeke (alle I.Kp.),
Josef Pottmeier (II.Kp.).
Für 70 Jahre Mitgliedschaft:
Heinz Joachim (I.Kp.).
Für den Spielmannszug Elsen Hubertusjäger wurden ebenfalls folgende Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Volksmusikerbund vorgenommen:
10 Jahre: Julia Wulf, Daniel Franke.
20 Jahre: Marion Schnitzmeyer, Norbert Schnitzmeyer
25 Jahre: Benjamin Notzke, Christian Budde, Claudia Temme, Tanja Fischer.
40 Jahre: Detlef Lütkefedder.
50 Jahre: Adolf Behler, Raimund Vossebein, Mainolf Hardes, Franz-Josef Hansmeier, Friedhelm Ikemeyer
Bei den Wahlen wurden Markus Brüseke (Kommandeur), Robin Röschlein (Platzmajor) und die Bataillonsfeldwebel Heinrich Schlenger, Edmund Koch und Dietmar Lübbers für weitere drei Jahre wiedergewählt. Nicht wieder zur Wahl stellte sich Bataillonfeldwebel Josef Hillebrand, für ihn wurde Rebecca Esser in das Bataillonsfeldwebel-Korps gewählt.
Für ihre langjährige Vorstandsarbeit in den Abteilungen, Kompanien und für die Bruderschaft ernannte die Versammlung mehrere Schützenbrüder zu Ehren. Zu Ehrenleutnant wurden Josef Hillebrand und Christof Bernard ernannt. Den Titel Ehrenvorsitzender des Bundes-Schützen-Musikkorps Elsen darf seit der Versammlung Markus Schlenger tragen. Zum Ehrenoberleutnant wurde Bernd Lütkemeyer durch die Versammlung ernannt.
Foto v.l.: Ehren-Oberleutnant Bernd Lütkemeyer, Oberst Klaus Schäfers, Ehren-Leutnant Josef Hillebrand, Ehren-Leutnant Christof Bernard, Geschäftsführer Jürgen Kirchhoff, Ehren-Vorsitzender des BSM Markus Schlenger
Im Laufe der Versammlung berichtete Brudermeister Klaus Schäfers noch über den aktuellen Stand zum Schützenfest 2018. In einer Arbeitsgruppe hatte man sich im September des letzten Jahres mit allen Mitgliedern des erweiterten Vorstandes sowie weiteren Interessierten Schützinnen und Schützen zusammengesetzt, um das Fest 2017 zu analysieren und für 2018 konzeptionell neu aufzustellen. So rückt die Schützenbruderschaft im wahrsten Sinne des Wortes näher zur Kirche, in dem der Zapfenstreich und die Parade in diesem Jahr zentral vor der Kirche auf der Von-Ketteler-Str. stattfinden soll. Des Weiteren wird der spätere Samstagabend ein Event-Charakter bekommen, der Schützenfestsonntag ganz im Zeichen der Familie stehen und der legendäre Elsener Schützenfestmontag weiterhin im traditionellen Gewand erscheinen. Nähere Informationen werden im Laufe der nächsten Wochen bekannt gegeben.
Weitere Infos und Bilder auf www.schuetzenverein-elsen.de
© Text: Matthias Klose / Fotos: Klaus Gröbing, Hochstift Media










Die diesjährige Kollekte der Schützenmesse der St.Hubertus-Schützenbruderschaft 1921 Elsen e.V. wurde für Hilfsmaßnahmen in Peru gesammelt. Insgesamt kam ein stattlicher Betrag von 1.000,- € zusammen, der in Form eines Schecks jetzt vom 1.Brudermeister Klaus Schäfers und dem Adjutanten Gerd Müller (ebenfalls Vertreter der Pfarrei St. Dionysius Elsen) an die Großeltern von Franziska Höschen und Mitorganisatoren der Spendenaktion Fam. Liggesmeyer übergeben werden konnte.
Am Samstag starteten die Schützen bei angenehmen Temperaturen in ihren Kompaniebereichen und trafen sich zum Sternenmarsch. Insgesamt vier Klangkörper, neben dem heimischen Bundes-Schützen-Musikkorps und den Hubertusjägern, standen auch der Spielmannszug Sande und die Musikkapelle Schloss-Neuhaus zur Verfügung, geleiteten die drei Kompanien und die Jungschützen zum zentralen Treffpunkt vor der Kirche auf der Von-Ketteler-Straße. Hier konnte der König Matthias Bastian mit seinem Hofstaat erstmals die Front abnehmen. Anschließend ging es in die neu renovierte Kirche zur gemeinsamen Schützenmesse. Leider ließ es der Wettergott nicht zu, dass das Totengedenken und die Kranzniederlegung am Ehrenmal durchgeführt werden konnte, so hielt man diesen Festakt in der Kirche ab. Auf einem Marsch folgten alle Schützen dem König in die Königsresidenz im Richterbusch. Hier konnten die Schützen erstmalig ihre Königin Astrid im prächtigen Samstagkleid bestaunen. Nach einem Umtrunk und Imbiss trat das Bataillon wieder an, um gemeinsam mit dem kompletten Hof ins Dreizehn-Linden-Stadion zu marschieren, um traditionell den Zapfenstreich zu hören. Ein unvergessliches Erlebnis jeden Hofstaates, wenn die Hubertusjäger zusammen mit dem Bundes-Schützen-Musikkorps vor bestens gefüllter Kulisse ihr Können beim Zapfenstreich darbieten. Auf direktem Wege ging es dann auf den Festplatz und ins Zelt.

Komiker Hubert Meiwes als Delbrück-Hagen riss das Publikum als Münsterländer Sportschütze mit sich. Mit nicht immer frauenfreundlichen Sprüchen (»Frauen sind wie Frösche: Quaken, Quaken und immer hinter den Mücken her«) gewährte der Delbrücker Schützenhauptmann auch Einblicke in Himmel und Hölle und in eine Politiker-Seele. So soll der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier den Aufenthalt in der Hölle gewählt haben, weil ihm dort Partystimmung versprochen worden sei. Aber nach der Wahl – angeblich typisch Politik – gibt es das böse Erwachen im Höllenalltag. Kein Schützenfest in Elsen ohne Drill der neuen Unteroffiziere: Drill-Sergeant Tobias Hanselle brachte seine »Opfer« mit seinen Kommandos wieder gehörig durcheinander und schonte auch Hauptleute nicht. Mit Bianca Siegfried, Anja Ellenbürger, Christina Kühlkamp, Daniela Suppe und Tanja Kruse wurden gleich fünf Frauen aus der »Dritten« zu Unteroffizieren befördert.
Bild der Königinnen

